Leo Greller

Provokationen und Missverständnisse aus Hamburg

Anno 2003 legte sich der Sänger und Provokateur Leo Greller mit der Hamburger Medienschickeria an. Vor vierzehn Jahren entging er in einem Berliner Nachtclub knapp der Bekehrung durch drei psychopathische Fans.
Seit 2010 leckt er seine Wunden, die von jeder Menge schlechter Publicity herrühren, nach der er angeblich das Vertrauen einer weltfremden Aussteiger-Community missbraucht haben soll.

Der neuerdings geläuterte Provokationskünstler Leo Greller gibt sich nunmehr regierungstreu: Er würde weder die leidende Greta Thunberg, noch den verkannten Kevin Kühnert oder die gefallene Annalena Baerbock in irgendeiner Weise kritisieren und so dazu beitragen, die Gesellschaft zu spalten.
Daher scheint es nicht notwendig, sein aktuell im Eilbeker Peterskampweg geparktes Auto (kein SUV!) aus staatstragenden Gründen anzuzünden. [Satire]

Abgesang auf Leo G.

Eine Redakteurin des staatsnahen Norddeutschen Rundfunks NDR realisierte ein Radiofeature über die `Hamburger Schule´ deutschsprachiger Popmusik und bat Leo Greller hierfür um inhaltliche Unterstützung. Durch ihn sollte das Leben eines typischen Hamburger Liedermachers aus verschiedenen Perspektiven dokumentiert werden. Dies misslang gründlich.

Über den zwangsläufig zum Scheitern verurteilten Versuch des ohnehin stets leicht überforderten NDR, ein Radio-Feature über den eigensinnigen Hamburger Liedermacher und Provokateur Leo Greller zu produzieren.

Groupiedämmerung

In einem Berliner Club kam es kürzlich zu einem Zwischenfall, an dem der sympathische Künstler Leo Greller sowie drei seiner Fans beteiligt waren. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an, noch herrscht Verwirrung vor. Aber fest steht schon jetzt: Leo wird nach diesem Vorfall kaum mehr derselbe sein, der er vor dieser Nacht in Moabit war.

Stadt, Land, Schluss

Im nordöstlichen Brandenburg wollte die Germanistikstudentin Vera Warkentin zusammen mit rund einem Dutzend anderer alternativer Aussteiger ihre Idee eines freien, autonomen und gerechten Lebens verwirklichen. Sie hatte allerdings nicht damit gerechnet, dass 'Mutter Staat' solcherlei potentiell gefährliche Vorhaben auf keinen Fall erlauben kann.

Bei den Greller-Satiren dabei:

Tom Wlaschiha, Ades Zabel ('Edith Schröder'), Nina Ernst, Laurent Daniels, Debora Weigert, Christian Senger, Monika Gossmann, Jenny Bins, Kerstin Faude, Branka Hanisch, Uta V. Kohlenbrenner

Provokatives Kochen

Wenn man von Berlin über die Autobahn nach Hamburg hinein fährt und das Radio eingeschaltet hat, heißt einen die Stadt mit Evergreens von Madonna bis Phil Collins willkommen. In Hamburgs Äther regiert neben dem üblichen Dudelfunk nahezu absolutistisch der NDR. Und das ist ein Regime, das man leider nicht abwählen kann. Radiohörer sowieso nicht und kleine Künstler wie ich erst recht nicht ...

'Badewannen'-Interview

Michaela Peinrich vom Pöseldorfer People-Magazin 'MAGO' führte auf dem Beckenrand einer Badewanne sitzend ein Interview mit dem Liedermacher Leo Greller über die sogenannte 'Hamburger Schule' deutschsprachiger Popmusik sowie einen beunruhigenden Norddeutschen Anti-AKW-Undergroundfilm.

'Bachelor'-Interview

In diesem Interview geht es mit teilweise ironischem Unterton um vermeintlichen Sexappeal, die erstaunlichen Vorzüge schwuler Parties sowie einige andere mehr oder weniger gewichtige Dinge, die lifestylemäßig von Relevanz sein könnten. Kritik an überdimensionierten Phallussymbolen, wie dem 'langen Hamburger' sowie an der vermeintlich intoleranten Lesbenszene der Hansestadt runden das Interview ab.

Liedermacher-Schwadronieren

Kakophonie, Schwafophobie ... aus dem Tagebuch eines genervten Liedermachers der 'Hamburger Schule' deutschsprachiger Popmusik: Über nervige Radiofritzen, naive Träumereien über den 'idealen Gig', Medienkritik über den Norddeutschen Dudelfunk und vereitelte Outings von Homosexuellen in der Musikbranche.
Es beginnt mit Beschwerden des Liedermachers und Provokateurs über seinen manchmal unfähigen Manager 'Ludo' ...

Nassfeuchte Fantasien auf Video

Können Musikvideos heute noch schockieren ? Leo sagt `Nein.´ - Der Rest der Welt meint offenbar `Ja´.

Diese Konstellation ist im Zusammenhang mit dem medialen Schaffen des Hamburger Multimedia-Künstlers nicht wirklich neu. Auch, dass der Pressemob sich einseitig auf den unverwüstlichen Leo einschießt, gehört mittlerweile wohl zur Folklore im Bereich der Massenmedien. Das erfreuliche an der Angelegenheit `neues pikantes Greller-Video´ ist allerdings die Tatsache, dass das animierte Kunstwerk (Regie: Christina Von Appen) von den Musikfreunden trotz der schlechten Presse gut angenommen wurde.